Polizei
Die Polizeiinspektion Waldsassen meldet drei Einsätze vom Wochenende: Ein Fahrraddieb wurde bei der Flucht Richtung Tschechien gestoppt, ein Verkehrsunfall mit einem Radfahrer ereignete sich in Mitterteich und ein ßberladener Anhänger musste aus dem Verkehr gezogen werden.
Fahrradfahrer entpuppt sich als Ladendieb
Am späten Samstagnachmittag stoppten Schleierfahnder der Grenzpolizei Waldsassen gegen 18:30 Uhr einen Radfahrer auf dem Weg von Waldsassen in Richtung Hundsbach. Bei der Kontrolle des 34-Jährigen entdeckten die Beamten in seinem Rucksack zahlreiche Gegenstände, darunter Lebensmittel, Drogerie- und Kosmetikartikel sowie Elektronik.
Da der Mann keine Kaufbelege vorlegen konnte, fĂźhrten die Beamten eine weitergehende PrĂźfung durch. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Artikel aus verschiedenen Märkten in der Mitterteicher StraĂe in Waldsassen gestohlen wurden.
Der Diebstahl hatte einen Gesamtwert von rund 350 Euro. Die Beamten stellten die Ware sicher und ßbergaben sie den betroffenen Geschäften. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Ladendiebstahls erstattet.
Radfahrer bei ZusammenstoĂ mit Auto verletzt
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Sonntagabend in Mitterteich. Gegen 19:20 Uhr befuhr ein 76-jähriger Radfahrer den Oberen Marktplatz in Richtung Unterer Marktplatz. An der EinmĂźndung zur BachstraĂe Ăźbersah er einen vorfahrtsberechtigten Autofahrer.
Der Radfahrer prallte gegen die rechte Front des Skoda und stßrzte zu Boden. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt. Der entstandene Sachschaden an Fahrrad und Pkw wird auf rund 3.500 Euro geschätzt.
Ăberladener Anhänger aus dem Verkehr gezogen
Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Waldsassen einen VW Touran mit Anhänger in der Egerer StraĂe. Der Anhänger hatte ein zulässiges Gesamtgewicht von 750 Kilogramm, war jedoch mit Bauschutt deutlich Ăźberladen.
Eine Verwiegung ergab ein tatsächliches Gewicht von 1.985 Kilogramm â eine Ăberladung von rund 150 Prozent. Der 32-jährige Fahrer musste einen Teil seiner Ladung vor Ort entladen, bevor er weiterfahren durfte. Gegen ihn wurde ein BuĂgeldverfahren wegen eines VerstoĂes gegen die StraĂenverkehrszulassungsordnung eingeleitet.