In Eslarn verwandelte ein 41-Jähriger seine Wohnung in einen „Schweizer Käse“. Spezialkräfte mussten die Wohnung unter großen Sicherheitsvorkehrungen betreten.
Bohrmaschinen-Einsatz in Wohnhaus
Eslarn. In den Nachmittagsstunden des Montags, den 13. Juli 2026, kurz nach 16:00 Uhr, ging ein Notruf in der Einsatzzentrale ein. Ein 41-jähriger, alkohol- und drogenabhängiger Mann bewohnte alleine eine Wohnung in der Nähe des Ortskerns. Er verwendete eine Bohrmaschine, um Löcher in die Wände seines Wohnhauses zu bohren. Dabei drang er bis durch die Wand des Nachbarhauses durch.
Anwohner in Angst und Schrecken versetzt
Die Angehörigen und Anwohner waren durch das Verhalten des Mannes in Angst und Schrecken versetzt. Zahlreiche Streifen verlegten zum Einsatzort. Die Beamten brachten zunächst die Anwohner in Sicherheit. Eine Kontaktaufnahme zu dem 41-Jährigen scheiterte, da er auf Ansprache nicht reagierte. Er verbarrikadierte sich im Haus.
Spezialkräfte betreten Wohnung
Aufgrund der unklaren Situation, auch hinsichtlich des persönlichen Zustands des Mannes, wurden Spezialkräfte hinzugezogen. Diese betraten schlussendlich unter großen Sicherheitsvorkehrungen die Wohnung des 41-Jährigen. Er konnte unverletzt angetroffen und in Gewahrsam genommen werden.
Einsatz beendet – Mann in Fachklinik eingeliefert
Der Einsatz war gegen 22:30 Uhr beendet. Die Freiwillige Feuerwehr Eslarn übernahm die Verkehrsabsperrung. Wegen seiner psychischen Instabilität wurde der Mann in eine Fachklinik eingeliefert. Weder der Proband noch die Einsatzkräfte wurden bei dem Polizeieinsatz Eslarn verletzt.