Ein mutmaßlicher Ladendieb hat am Regensburger Hauptbahnhof Widerstand gegen Bundespolizisten geleistet. Der Mann war zuvor trotz Hausverbots in einem Supermarkt aufgefallen.
Ladendiebstahl im Hauptbahnhof
Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend, 12. Mai 2026, im Bereich des Regensburger Hauptbahnhofs. Eine Mitarbeiterin eines Supermarktes verständigte die Bundespolizei, nachdem sie einen 38-jährigen Mann beim Ladendiebstahl festgestellt hatte.
Nach Angaben der Polizei bestand gegen den Deutschen bereits ein Hausverbot für das Geschäft.
Mann verhält sich unkooperativ
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich der 38-Jährige laut Bundespolizei unkooperativ. Während der Identitätsfeststellung habe er versucht, Alkohol zu trinken und eine Zigarette zu rauchen. Zur weiteren Sachverhaltsklärung sollte der Mann zur Dienststelle gebracht werden.
Widerstand gegen Bundespolizisten
Auf dem Weg zur Wache sperrte sich der Mann mehrfach gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte sich aus den Griffen der Beamten zu lösen.
Die Einsatzkräfte brachten ihn daraufhin zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Ein späterer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,72 Promille.
Ermittlungen eingeleitet
Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahls und Hausfriedensbruchs.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.