Ein 39-jähriger Spaziergänger stürzte am Dienstag in einem Waldgebiet zwischen Steinberg am See und Heselbach und konnte nicht mehr aufstehen. Bergwacht, Feuerwehr und Drohnentechnik arbeiteten Hand in Hand – der Einsatz endete glimpflich.
Notruf aus unwegsamen Gelände
Am Dienstag, gegen 12:30 Uhr, stürzte ein 39-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Wackersdorf während eines Spaziergangs in einem Waldgebiet zwischen Steinberg am See und Heselbach. Der Mann war nach dem Sturz nicht mehr in der Lage, selbstständig aufzustehen.
Glücklicherweise konnte er noch einen Notruf absetzen. Aufgrund der abgelegenen Lage war eine genaue Ortung des Mannes jedoch nicht möglich, weshalb umgehend Suchmaßnahmen eingeleitet wurden.
Drohne und Bergwacht im Sucheinsatz
Die für Rettungsmaßnahmen in unwegsamen Gelände zuständige Bergwacht Bayern übernahm die Leitung der Suchaktion. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von der Feuerwehr Steinberg am See sowie der Feuerwehr Bruck i.d.Opf., die eine Drohne zur Suche aus der Luft einsetzte. Dank des koordinierten Zusammenspiels aller Beteiligten konnte der verunglückte Mann bereits nach kurzer Zeit gefunden werden.
Hubschrauber muss nicht eingreifen
Die Polizei hatte vorsorglich einen Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Roth angefordert. Aufgrund des schnellen Fahndungserfolgs konnte dieser seinen Anflug jedoch abbrechen und musste nicht in den Einsatz eingreifen. Die Bergwacht brachte den Mann mithilfe einer Bergrettungstrage zu einem Spezialfahrzeug und transportierte ihn anschließend mit einem Geländefahrzeug aus dem Waldgebiet heraus.
Glimpflicher Ausgang – keine Krankenhauseinweisung nötig
Nach einer eingehenden Untersuchung durch einen Notarzt vor Ort konnte der 39-Jährige nach Hause entlassen werden. Eine Einlieferung in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel von Bergwacht, Feuerwehr und moderner Drohnentechnik bei Rettungsaktionen in unwegsamen Geländen ist.