In Regensburg ermitteln Beamte nach einer Graffiti-Sachbeschädigung an einem Zug, während in Furth im Wald einem Mann aus Belarus die Einreise verweigert wurde.


Bundespolizei, Furth im Wald
Foto: Symbolbild

Zug in Regensburg mit Graffiti besprüht

Am Montagmittag wurde die Bundespolizei über großflächige Graffiti an einem abgestellten Zug im Bahnhof Regensburg informiert. Eine Reinigungskraft hatte die Schmierereien entdeckt und gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Zug in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni mit mehreren Farbschmierereien auf einer Fläche von insgesamt rund 13 Quadratmetern besprüht.

Beamte sicherten vor Ort Spuren und leiteten Ermittlungen wegen Sachbeschädigung ein. Die Höhe des entstandenen Schadens steht derzeit noch nicht fest. Die Bundespolizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.

Einreise an der Grenze verweigert

Am späten Montagnachmittag kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei im grenzüberschreitenden Zug von Prag nach Furth im Wald einen 38-jährigen Mann aus Belarus. Bei der Kontrolle konnte der Reisende weder einen gültigen Reisepass noch einen erforderlichen Aufenthaltstitel für die Einreise nach Deutschland vorlegen.

Während der weiteren Überprüfung fanden die Beamten zudem ein Einhandmesser, das sichergestellt wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem Mann die Einreise nach Deutschland verweigert. Anschließend erfolgte die Übergabe an die tschechischen Behörden.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den 38-Jährigen wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz sowie gegen das Waffengesetz.

Weitere Informationen zu den Aufgaben der Bundespolizei gibt es auf der Internetseite der Bundespolizei.