Bundespolizei

Kokainfund und Waffendelikte bei Einreisekontrollen in Furth im Wald

Bundespolizei – Im Rahmen intensiver Grenzkontrollen hat die Bundespolizei WaldmĂŒnchen am Donnerstag, den 5. Juni, und Freitag, den 6. Juni 2025, mehrere Erfolge verzeichnet: Neben der Vollstreckung zweier Haftbefehle stellten die Beamten ein verbotenes Springmesser sowie eine geringe Menge Kokain sicher.

In der Nacht zu Donnerstag kontrollierten EinsatzkrĂ€fte gegen 03:25 Uhr einen 24-jĂ€hrigen Syrer bei der Einreise nach Deutschland. Obwohl er ĂŒber einen gĂŒltigen Aufenthaltstitel verfĂŒgte, konnte er keinen Reisepass vorlegen. Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Beamten ein KokainpĂ€ckchen versteckt in einem Socken. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen unerlaubter Einreise und Verstoßes gegen das BetĂ€ubungsmittelgesetz.

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Springmesser im Fahrzeug – Verstoß gegen das Waffengesetz

Gegen 10:40 Uhr desselben Tages kontrollierten die Beamten einen 32-jĂ€hrigen rumĂ€nischen Staatsangehörigen. Obwohl er angab, keine gefĂ€hrlichen GegenstĂ€nde mitzufĂŒhren, fanden die Polizisten ein verbotenes Springmesser offen in einem Ablagefach seines Fahrzeugs. Auch hier wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Haftbefehle gegen Tschechen und Polen vollstreckt

Nur wenig spĂ€ter, gegen 11:10 Uhr, wurde ein 21-jĂ€hriger Tscheche festgenommen. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Weiden wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz vor. Die ausstehende Geldstrafe konnte er vor Ort begleichen. In der Nacht zum Freitag, um 00:15 Uhr, klickten schließlich auch bei einem 41-jĂ€hrigen Polen die Handschellen. Die Staatsanwaltschaft Landshut hatte ihn wegen unbezahlter Geldbußen zur Fahndung ausgeschrieben. Auch dieser Mann konnte durch Zahlung der ausstehenden Summe eine Erzwingungshaft vermeiden.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden die betroffenen Personen ausnahmslos wieder auf freien Fuß gesetzt und ihre Weiterreise gestattet.