Am Dienstagabend stand bei Teublitz-Loisnitz eine Waldfläche von rund 5.500 Quadratmetern in Flammen. Bis zu 250 Feuerwehrkräfte aus zehn Wehren kämpften bis Mitternacht gegen das Feuer — unterstützt von Landwirten und Drohnentechnik.
Mehrere Notrufe lösen Großeinsatz aus
Am Dienstag, den 26. Mai 2026, gegen 18:30 Uhr, gingen bei der Einsatzleitstelle mehrere Notrufe wegen einer auffälligen Rauchentwicklung im Bereich der Kreisstraße SAD 1 an der Abzweigung nach Loisnitz ein. Vor Ort stellten die ersten Einsatzkräfte einen ausgedehnten Waldbrand fest. Angesichts der Lage und der Ausbreitung des Feuers wurde umgehend Alarm für zahlreiche umliegende Feuerwehren ausgelöst.
250 Feuerwehrkräfte aus zehn Wehren im Einsatz
In der Spitze standen rund 250 Feuerwehrkräfte aus zehn umliegenden Feuerwehren im Einsatz. Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung in unwegsamem Waldgelände dar. Umliegende Landwirte unterstützten die Einsatzkräfte tatkräftig mit der Zulieferung von Löschwasser. Durch das koordinierte Zusammenspiel aller Beteiligten gelang es, eine weitere Ausbreitung des Feuers bestmöglich einzudämmen.
Drohnen überwachen 5.500 Quadratmeter Brandfläche
Mittels Drohnen behielten die Einsatzkräfte die Brandfläche von rund 5.500 Quadratmetern kontinuierlich im Blick. Die Luftaufklärung ermöglichte eine gezielte Koordination der Löschmaßnahmen und half, versteckte Glutnester frühzeitig zu erkennen. Der genaue Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Entwarnung gegen Mitternacht – Brandwachen bleiben
Gegen Mitternacht konnte Entwarnung gegeben werden. Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt größtenteils abgelöscht. Zur weiteren Überwachung und zur Sicherstellung vollständiger Ablöschung verblieben Brandwachen vor Ort. Die Ursache des Feuers ist bislang nicht bekannt — die Ermittlungen laufen.