Mehrere Vorfälle beschäftigten die Polizei in Schwandorf in den vergangenen Tagen. Wir fassen die Meldungen zusammen.
Verkehrsunfälle und Störungen
Am frühen Dienstagmorgen, gegen 05:30 Uhr, ereignete sich in der Hoher-Bogen-Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Sattelauflieger beim Verlassen eines Firmengeländes von der Zugmaschine rutschte. Die Bergung des Aufliegers führte über mehrere Stunden zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar.
Ebenfalls am Dienstag, gegen 15:45 Uhr, kam es im Bereich der Löllsanlage zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Hund. Eine 38-jährige Autofahrerin erfasste den Hund, der plötzlich auf die Fahrbahn gelaufen war. Der Hund flüchtete zunächst, konnte aber später bei seiner 36-jährigen Halterin ermittelt werden und befand sich bereits in tierärztlicher Behandlung. Der Sachschaden am Pkw wird auf etwa 1.000 € geschätzt.
Falscher Alarm und erfolgreiche Fahndung
Am Dienstagabend gegen 20:00 Uhr wurde die Polizei wegen einer vermeintlichen Schusswaffe am Bahnhof alarmiert. Eine Sozialpädagogin hatte beobachtet, wie ein 22-jähriger Schwandorfer bei einem 16-jährigen Bekannten einen Gegenstand in der Bauchtasche sah, der wie eine Waffe aussah. Eine Streife der PI Amberg konnte den Jugendlichen antreffen. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine deutlich als solche erkennbare, harmlose Spielzeugwaffe handelte.
Ein Fahndungserfolg gelang bereits am Sonntag. Ein Polizeibeamter außer Dienst erkannte in Schwandorf eine Person, nach der mit Lichtbild gefahndet wurde. Es handelte sich um den Täter einer Bedrohung, die sich vor Wochen in einem Zug ereignet hatte. Die PI Schwandorf konnte den Mann antreffen. Da er die Angabe seiner Personalien verweigerte, wurde er zur Identitätsfeststellung auf die Dienststelle gebracht. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.
Kontrollen am Steinberger See
Am Samstag kontrollierten Streifen der Polizei und des Zweckverbandes für kommunale Verkehrsüberwachung die Einhaltung der Seeordnung am Steinberger See. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt. Insbesondere das Grillen mit einem Einmalgrill auf der Liegewiese führte zu einer Anzeige gegen einen 26-jährigen Regensburger. Die Beamten wiesen auf die Waldbrandstufe 4 und die Beschädigung der Grasnarbe hin. Der Mann musste den Grill im Beisein der Polizei ablöschen. Zudem wurden Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde geahndet.