Eine Spaziergängerin entdeckte am Montag in einem Waldstück bei Thanhausen ein totes Reh, dem Kopf und Vorderlauf abgetrennt wurden. Die Ermittler gehen von einer vorsätzlichen Tat aus.
Grausige Entdeckung im Waldstück
Am Montag (05.01.2026) stieß eine Spaziergängerin im Bereich Thanhausen auf den Kadaver eines Rehwilds. Die Frau reagierte sofort richtig und verständigte den zuständigen Jäger, welcher umgehend die Polizei hinzuzog.
Bei der Begutachtung vor Ort bot sich den Beamten ein unschönes Bild: Dem Tier waren der Kopf sowie ein Vorderlauf mit einem gezielten, scharfen Schnitt abgetrennt worden. Besonders auffällig ist, dass das Reh keinerlei Schussverletzungen aufwies. Damit kann eine reguläre, waidgerechte Erlegung durch einen Jäger ausgeschlossen werden.

Verdacht auf Jagdwilderei
Die Umstände des Fundes deuten auf einen illegalen Akt hin. Ob das Tier bereits tot war oder durch den Täter getötet wurde, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Da Kopf und Lauf fehlen, könnte es sich um die Entwendung von Trophäen oder Fleischteilen handeln. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Jagdwilderei und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
📋 Kompakt-Faktencheck
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Ort: Waldstück bei Thanhausen, Wenzenbach (Lkr. Regensburg)
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Zeitpunkt des Fundes: Montag, 05.01.2026
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Befund: Kopf und Vorderlauf durch scharfen Schnitt abgetrennt
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Besonderheit: Keine Schussverletzung vorhanden
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Ermittlungsbehörde: Polizeiinspektion Regenstauf
🔍 Zeugenaufruf
Die Polizei Regenstauf sucht Personen, die im Bereich Thanhausen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben – etwa abgestellte Fahrzeuge an Waldrändern oder Personen, die sich abseits der Wege aufhielten. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 09402/9311-0 entgegengenommen.
