Vor kurzem zogen Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus des Hauptzollamts Regensburg einen, mit drei Personen besetzten, aus der Tschechischen Republik kommenden Pkw nahe Waidhaus anlässlich einer zollrechtlichen Überprüfung aus dem fließenden Verkehr.

Auf Befragen gaben die drei Reisenden an, keinerlei anmeldepflichtigen oder gar verbotene Waren, wie Drogen oder Waffen dabei zu haben. Allerdings stellte sich bei dem 32-jährigen Beifahrer heraus, dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt: Bei der Absuche der Person fanden sich in der linken, vorderen Hosentasche vier papierähnliche Gegenstände.

Darauf angesprochen erklärte der Mann, dass es sich dabei um LSD-Trips handeln würde. Aber damit noch nicht genug: Unter Zuhilfenahme von Rauschgiftspürhund “Kimi” wurde das Fahrzeug einer genaueren Überprüfung unterzogen.

Dabei zeigte “Kimi” großes Interesse an einer, im Kofferraum befindlichen, Reisetasche und an einem Karton. In einem Einmachglas, versteckt in der Reisetasche, befanden sich rund 40 Gramm Marihuana, in dem Karton befanden sich etwa 60 Gramm Mohnkapselschalen sowie ein Shaker.

Die Waidhauser Zöllner stellten das aufgefundene Rauschgift sicher und leiteten gegen den Mann ein Verfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Bericht: Hauptzollamt Regensburg