Bundespolizei stellt Butterflymesser sicher und nimmt Ermittlungen wegen Diebstahls und Beleidigung auf.
Festnahme nach Hausfriedensbruch und Waffenfund
Am Samstagnachmittag (25. April) wurde die Bundespolizei im Hauptbahnhof Regensburg zu einem Einsatz in einem Supermarkt gerufen. Gegen 16:30 Uhr informierte ein Sicherheitsmitarbeiter des Marktes eine Streife darüber, dass ein 19-jähriger Deutscher das Geschäft betreten hatte, obwohl gegen ihn ein gültiges Hausverbot bestand. Die Beamten stellten den jungen Mann umgehend zur Rede.
Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Person entdeckten die Polizisten ein Butterflymesser in seiner Gesäßtasche. Das Messer wurde als verbotener Gegenstand sichergestellt. Das Bundespolizeirevier Regensburg hat Ermittlungen wegen Hausfriedensbruches und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Der 19-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.
Ladendiebstahl und Beleidigung von Beamten
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Sonntagabend (26. April) im selben Supermarkt. Ein Ladendetektiv meldete der Bundespolizei gegen 18:00 Uhr einen 21-jährigen Syrer, der Waren entwendet hatte, ohne diese zu bezahlen. Eine Überprüfung der Personalien des Mannes ergab diverse Fahndungsnotierungen. Zur weiteren Klärung des Sachverhaltes nahmen die Beamten den 21-Jährigen mit auf die Dienststelle.
Während der anschließenden Vernehmung beleidigte der Mann die anwesenden Polizeibeamten in ordinärer Weise. Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt nun wegen Diebstahls, Beleidigung und zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz. Auch dieser Mann wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Info
Fahndungsnotierung: Ein Eintrag in polizeilichen Datenbanksystemen, der darauf hinweist, dass eine Person gesucht wird, etwa zur Aufenthaltsermittlung, zur Festnahme oder zur Durchführung strafprozessualer Maßnahmen.