Die Bundespolizei hat am Wochenende in Furth im Wald drei Männer nach unerlaubter Einreise zurückgewiesen. Die Kontrollen fanden in grenzüberschreitenden Zügen aus Prag statt.
Kanadier ohne gültige Einreisedokumente
Am Freitagmorgen, 8. Mai 2026, kontrollierten Fahndungskräfte der Bundespolizei einen 22-jährigen Kanadier in einem internationalen Zug aus Prag.
Der Mann konnte bei der Kontrolle die erforderlichen Dokumente für die Einreise nach Deutschland nicht vorlegen. Aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise brachten die Beamten den 22-Jährigen zur weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle.
Nach Abschluss der Maßnahmen verweigerte die Bundespolizei dem Mann die Einreise und wies ihn nach Tschechien zurück.
Zwei Syrer im Zug kontrolliert
Am Samstag, 9. Mai 2026, gegen 18:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten zudem zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 21 und 45 Jahren in einem grenzüberschreitenden Zug aus Prag.
Die beiden Männer legten griechische Reisedokumente vor, die laut Bundespolizei jedoch nicht zur Einreise nach Deutschland berechtigten.
Zurückweisung nach Tschechien
Zur weiteren Klärung des Sachverhalts nahmen die Beamten die beiden Männer am Bahnhof Cham aus dem Zug und brachten sie zur Dienststelle.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden auch die beiden Syrer nach Tschechien zurückgewiesen. Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt gegen alle drei Männer wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz.