Bericht des Hauptzollamtes Regensburg

Vor wenigen Tagen zogen Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg nahe Straubing ein aus Südosteuropa kommendes Fahrzeuggespann aus dem fließenden Verkehr und brachten es zur genaueren Überprüfung zu einem Autobahnrastplatz.

Auf Befragen gab der 55-jährige Fahrer an, keinerlei verbotene Gegenstände wie Waffen oder Drogen dabei zu haben, er sich auf dem Weg nach Belgien befinde und keine Waren geladen habe. Diese Aussage hielt die erfahrenen Further Zöllner allerdings nicht davon ab, das Fahrzeuggespann genauer unter die Lupe zu nehmen: Der Anhänger war tatsächlich leer, der Kleintransporter allerdings war mit Umzugsgut voll beladen. In mehreren Ladungsstücken fanden die Zöllner insgesamt 28 Stück Taschen, Uhren und Textilien namhafter Hersteller.

Auf Grund der Aufmachungen, der Verarbeitungen und der Umverpackungen verdichtete sich der Verdacht, dass es sich bei den aufgefundenen Gegenständen um Falsifikate handelte. Der Originalwert der durch die Further Zöllner sichergestellten Artikel beläuft sich auf rund 27.000 Euro. Bei einer weiteren Kontrolle eines aus Südosteuropa kommenden Kleintransporters gaben der 35-jährige Fahrer und seine 34-jährige Beifahrerin zunächst an, insgesamt sechs Stangen Zigaretten dabei zu haben.

Auch in diesem Fall ließen sich die Further Zöllner nicht täuschen und nahmen das Fahrzeug genauer in Augenschein. Und das mit Erfolg: Hinter der Dachverkleidung des Kleintransporters kamen rund 43 Stangen unversteuerte Zigaretten zum Vorschein. Nach Aussage des Fahrers sollten diese gewinnbringend in Deutschland verkauft werden.

In beiden Fällen leiteten die Further Zöllner entsprechende Strafverfahren ein.