Verkehrsunfall

Am Donnerstagmittag (11.07.2024) gegen 11.50 Uhr kam es auf der Bundesstraße 14 unweit des westlichen Ortseingangs der Gemeinde Gebenbach (dennoch Gemeindegebiet Hahnbach) zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 17jährige Leichtkraftradfahrerin aus dem Landkreis ihr Leben verlor.

Zur Unfallzeit war die junge Frau mit ihrem Leichtkraftrad auf der Bundesstraße 14 von Gebenbach in Richtung Hahnbach unterwegs, in der Gegenrichtung ein Lkw der britischen Armee, dessen 22jähriger Fahrer hier von der Bundesstraße 14 nach links in die Bundesstraße 299 in Richtung Grafenwöhr abbiegen wollte. Bei dem Abbiegevorgang missachtete der Soldat mit seinem Lkw den Vorrang der Zweiradfahrerin. In der weiteren Folge kam es zu einer folgenschweren Kollision zwischen dem Militärfahrzeug und dem motorisierten Zweirad.

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Foto: Archivbild / J. Masching

Bei dem Zusammenstoß zog sich die Jugendliche schwerste Verletzungen zu. Rettungsmaßnahmen von Ersthelfern, Feuerwehrleuten und einem alarmierten Rettungsteam samt Notarzt konnten das Leben der jungen Frau nicht erhalten. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Zur Untersuchung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Amberg die Hinzuziehung eines Sachverständigen für Unfallanalytik an. Letzterer nahm am Unfallort seine Ermittlungen auf. Zur Betreuung der Augenzeugen des Unfallgeschehens entsandte die Integrierte Leitstelle Amberg sowohl einen Einsatzleiter Rettungsdienst als auch ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV).

Im Feuerwehrhaus Gebenbach richteten Letztere ihre Betreuungsstelle ein. Die Feuerwehren aus Hahnbach, Gebenbach, Atzmannsricht und Ursulapoppenricht kümmerten sich unter Leitung von Kreisbrandinspektor Michael Iberer um die Verkehrslenkung.

Im Bereich der Unfallstelle waren die Bundesstraßen 14 und 299 bis 15.15 Uhr total gesperrt, entsprechende Umleitungsstrecken eingerichtet. Zu größeren Verkehrsstörungen kam es nicht. Am Rande bleibt der entstandene Sachschaden zu erwähnen, der sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf etwa 10.000 Euro beläuft.