Ein Feuer in einer Scheune sorgte am Montagabend für einen Großeinsatz. Dank schnellen Handelns konnten Tiere gerettet und Schlimmeres verhindert werden.

 

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Bild: J. Masching

 

Feuer bricht bei Arbeiten aus

Feuerwehr. Am Montagabend, 15. Dezember 2025, kam es gegen 20.45 Uhr auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Erbendorfer Ortsteil Wildenreuth zu einem Brand. Während Arbeiten in einer Scheune geriet eine mit Brettern verschlagene Wand in Brand. In dem Gebäude befanden sich zu diesem Zeitpunkt neben landwirtschaftlichen Maschinen auch mehrere Pferde.

Pferde unverletzt ins Freie gebracht

Die in der Scheune anwesende Person reagierte sofort, informierte weitere Angehörige sowie die Feuerwehr und begann eigenständig mit der Brandbekämpfung. Gleichzeitig wurde veranlasst, dass die Pferde aus der Scheune gebracht wurden. Die Tiere konnten noch rechtzeitig und unverletzt ins Freie geführt werden.

Großeinsatz der Feuerwehren

Aufgrund der Gefahr eines größeren Brandes sowie der möglichen Tierrettung wurden mehrere Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden alarmiert. Rund 100 Feuerwehrfrauen und -männer rückten an. Da das Feuer bereits weitgehend unter Kontrolle war, konnten die Einsatzkräfte ihre Stärke rasch reduzieren. Nach den restlichen Löscharbeiten zeigte sich, dass eine Wandfläche von etwa fünf mal drei Metern vom Brand betroffen war.

Feuerwehr – Ursache noch unklar

Der Brandentdecker musste im Anschluss vom Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein nahegelegenes Klinikum gebracht werden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.