In der Albertstraße in Regensburg kam es am Dienstagabend zu einem versuchten Raub mit anschließender bewaffneter Auseinandersetzung. Beide Beteiligten wurden noch in Tatortnähe festgenommen – die Polizei sucht nun zwei Fahrradfahrerinnen als Zeuginnen.
Geldforderung unter Drohgebärden mit Hammer
Am Dienstag, den 19. Mai 2026, gegen 20:52 Uhr, kam es in der Albertstraße in Regensburg zu einem versuchten Raub. Ein 36-jähriger Deutscher forderte von einem ihm bekannten 28-jährigen Deutschen unter Drohgebärden mit einem Hammer die Herausgabe von Bargeld. Der Ältere nutzte das Werkzeug dabei als Druckmittel, ohne es unmittelbar einzusetzen.
Opfer zieht Messer – Situation eskaliert
Der 28-Jährige ließ sich von der Drohung nicht einschüchtern und zog seinerseits ein Messer, um die Drohgebärden zu erwidern. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Beide Beteiligte blieben dabei unverletzt. Nach dem Vorfall entfernten sich beide Männer vom Tatort. Versuchter Raub ist in Deutschland auch dann strafbar, wenn es nicht zur tatsächlichen Wegnahme von Vermögenswerten kommt.
Beide Männer festgenommen – Waffen sichergestellt
Wenig später konnten Beamte der Polizei beide Tatbeteiligte in unmittelbarer Tatortnähe identifizieren und vorläufig festnehmen. Im Zuge der polizeilichen Erstmaßnahmen wurden sowohl der Hammer als auch das Messer aufgefunden und sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Beschuldigte wieder entlassen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg dauern an.
Polizei sucht zwei Fahrradfahrerinnen als Zeuginnen
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 0941 / 506-2888 zu melden. Besonders gesucht werden zwei Fahrradfahrerinnen, die das Geschehen in der Albertstraße unmittelbar beobachtet haben und Angaben zum Ablauf der Auseinandersetzung sowie zum Verhalten der Beteiligten vor und nach der Tat machen könnten.