Aufklärung schützt: Bei der KPI Amberg fand ein Pressegespräch zum Thema Callcenter-Betrug statt. Neben aktuellen Zahlen wurde ein Bürger für sein beherztes Eingreifen geehrt.

Die Pressekonferenz
Am Montag, den 20. April 2026, lud die Kriminalpolizeiinspektion Amberg zu einem Pressegespräch in ihre Räumlichkeiten ein. Zentrales Thema war das anhaltende Phänomen des Callcenter-Betrugs, das die Ermittler in der Oberpfalz nach wie vor intensiv beschäftigt. Fast täglich werden entsprechende Fälle gemeldet, wobei sich die Täter längst nicht mehr nur auf Senioren fokussieren, sondern zunehmend auch jüngere Menschen ins Visier nehmen.
Aktuelle Lage und Maschen
Im Rahmen des Gesprächs erläuterten Kriminaldirektor Dr. Tobias Mattes, Leiter der KPI Amberg, zusammen mit Erstem Hauptkommissar Thomas Fenzl und Dennis Ceesay, beide vom zuständigen Kommissariat 3, die aktuelle Situation. Obwohl die Zahl der Anzeigen in der Oberpfalz im Jahr 2025 mit 1.027 Fällen einen Tiefstand erreichte, bleibt der verursachte finanzielle Schaden enorm. Bei 108 vollendeten Betrugsfällen entstand ein Vermögensschaden von insgesamt über 1,8 Millionen Euro. Die Beamten stellten die gängigsten Betrugsmaschen vor und gaben der Bevölkerung Präventionshinweise an die Hand.

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Danksagung für Zivilcourage
Ein besonderer Programmpunkt war die Ehrung eines couragierten Bürgers. Der 67-jährige Herr Seegerer erhielt Anfang März einen betrügerischen Anruf in Form eines sogenannten Schockanrufs. Die Täter täuschten vor, seine Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müsse eine Kaution zahlen. Herr Seegerer durchschaute die Masche sofort, spielte zum Schein mit und hielt den Anrufer hin, während seine Ehefrau die Polizei verständigte. Dank dieser reibungslosen Zusammenarbeit konnte die Polizei noch am selben Nachmittag einen 56-jährigen polnischen Geldabholer vorläufig festnehmen.
Bedeutung der Bürgerhilfe
Kriminaldirektor Dr. Mattes sprach Herrn Seegerer seinen ausdrücklichen Dank für dessen Zivilcourage aus. Er betonte, wie entscheidend das Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger sei, um solche Straftaten zu verhindern und Täter festzunehmen. Der Fall zeige exemplarisch, wie wirksam Aufklärung und entschlossenes Handeln sein können. Parallel dazu präsentierte die Kriminalpolizei einen weiteren aktuellen Erfolg vom vergangenen Wochenende, bei dem ebenfalls eine Geldabholerin nach einem Schockanruf in Amberg festgenommen werden konnte.
