Wochenend-Kontrollen an der Grenze: Mehrere Festnahmen und Beschlagnahmungen nach Waffenfunden.

Gefährliche Kugelbomben in Waldsassen
Am Samstag, den 18. April, kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus am Grenzübergang Waldsassen einen Pkw mit drei deutschen Staatsbürgern im Alter von 24 und 25 Jahren. Die Männer reisten gemeinsam aus dem Ausland ein. Auf Befragung verneinten sie das Mitführen verbotener Gegenstände. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs machten die Einsatzkräfte jedoch brisante Entdeckungen.
Sie fanden zwei Elektroimpulsgeräte, in Deutschland nicht zugelassene Potenzmittel sowie verbotene Pyrotechnik. Besonders gefährlich: Im Fahrzeug befanden sich drei illegale Kugelbomben der Kategorie F4. Jede dieser hochexplosiven Sprengkörper enthielt rund ein Kilogramm Sprengmittel. Die Beamten konnten jeweils eine Kugelbombe einem der drei Männer zuordnen. Die Bundespolizei beschlagnahmte alle illegalen Gegenstände. Gegen die Männer wurden Verfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoff-, Arzneimittel- und Waffengesetz eingeleitet.

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Griffbereite Samurai-Schwerter
Ebenfalls am Samstag und im Bereich Waldsassen kam es zu einer weiteren Kontrolle. Die Bundespolizisten stoppten einen 24-jährigen deutschen Autofahrer. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten zwei Katana, auch als Samurai-Schwerter bekannt. Der Mann transportierte die Waffen mit einer Klingenlänge von jeweils 50 Zentimetern griffbereit in seinem Pkw. Die Schwerter wurden sichergestellt. Den Fahrer erwartet nun ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Weitere Waffen auf der A6
Das einsatzreiche Wochenende setzte sich mit Kontrollen in Waidhaus an der Bundesautobahn 6 fort. Dort fanden die Einsatzkräfte in drei weiteren, separaten Fällen weitere illegale Waffen. Es wurden zwei Springmesser sowie ein verbotenes Reizstoffsprühgerät sichergestellt. Die Bundespolizei leitete auch in diesen Fällen entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.
Bilanz eines intensiven Wochenendes
Die konsequenten Grenzkontrollen der Bundespolizeiinspektion Waidhaus führten am Wochenende vom 18. bis 19. April zu einer Vielzahl von Sicherstellungen gefährlicher Gegenstände. Die Verhinderung der Einfuhr von illegalen Waffen und hochexplosiver Pyrotechnik leistet einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit. Die eingeleiteten Ermittlungsverfahren werden nun von den zuständigen Behörden weiterbearbeitet.
Info
Elektroimpulsgeräte ohne Prüfzeichen, Kugelbomben (Kat. F4) und griffbereite Katana-Schwerter.
