Bundespolizei

Am Mittwoch haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus die Einschleusung von zehn Personen gestoppt. Die Geschleusten im Alter von fünf bis 58 Jahren werden nun nach Tschechien zurückgewiesen. Die beiden Fahrer des Pkws mussten wegen des versuchten Einschleusens von Ausländern vor dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Weiden aussagen. Dieser ordnete für beide Untersuchungshaft an.

Die Situation an der Grenzkontrollstelle an der A6 in Waidhaus war offensichtlich. Den erfahrenen Beamten der Bundespolizeiinspektion Waidhaus genügte ein Blick in den überfüllten Pkw um festzustellen, dass es sich um eine mutmaßliche Schleusung handelt. Der „Van“ mit französischer Zulassung war vom Fahrersitz bis zum Kofferraum mit zwölf Personen voll gepfercht. Darunter befanden sich auch vier Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren.

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Die Sicherheitsgurte hatte keiner der Insassen angelegt. Die Beamten erlösten die Insassen von ihrem Schicksal und verbrachten sie zur örtlichen Dienststelle der Bundespolizei. Dort wurden die mongolischen Staatsangehörigen mit Getränken versorgt und auf die bevorstehende Zurückweisung nach Tschechien vorbereitet. Die Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren wegen der versuchten unerlaubten Einreise in das Bundesgebiet ein.

Die Fahrer des Pkws gaben an, ihre Familienangehörigen in Österreich abgeholt zu haben um diese nach Frankreich zu bringen. Das mongolische Paar musste sich wegen des Einschleusens von Ausländern vor dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Weiden verantworten. Da dieser Untersuchungshaft angeordnet hatte, lieferten Beamte sie im Anschluss in die Justizvollzugsanstalt nach Weiden und Regensburg ein.