Ein Diebstahl am Bahnhof, versuchte Telefonbetrüge im Städtedreieck und E-Scooter-Vergehen in Teublitz: Die Polizeiinspektion Burglengenfeld berichtet von einem einsatzreichen Donnerstag.

Dreister E-Scooter-Diebstahl am Bahnhof Maxhütte-Haidhof
Am Donnerstag, den 16.04.2026, kam es im Zeitraum zwischen 06:30 Uhr und 18:00 Uhr zu einem E-Scooter-Diebstahl am Bahnhof Maxhütte-Haidhof. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß mit einem Schloss sowie einer elektronischen App-Sicherung an der Fahrradstange auf dem Bahnhofsvorplatz gesichert abgestellt. Bisher konnten keine Hinweise auf den Täter ermittelt werden. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 09471/70150 zu melden.
Trickbetrüger scheitern im Städtedreieck
Am gleichen Tag wurden der Polizei drei versuchte Callcenter-Betrüge gemeldet. Im Städtedreieck erhielten ältere Bürger sogenannte Schockanrufe. Die Täter gaben sich am Telefon als falsche Polizeibeamte aus und behaupteten, ein Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Nur durch die Zahlung hoher Geldbeträge könne eine Gefängnisstrafe abgewendet werden. Glücklicherweise erkannten alle drei Kontaktierten die Masche, sodass kein Vermögensschaden entstand. Die Polizei betont erneut, dass sie niemals am Telefon Geld fordert.
Unter Drogen und ohne Versicherungsschutz unterwegs
Zudem kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Burglengenfeld am 16.04.2026 einen 34-jährigen E-Scooter-Fahrer auf der Alten Straße in Teublitz. Bei der Verkehrskontrolle fielen drogentypische Symptome auf. Nach einer Blutentnahme erwartet den Fahrer nun ein Verfahren wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit. Ein weiterer Vorfall ereignete sich, als ein 19-jähriger E-Scooter-Fahrer ohne gültiges Versicherungskennzeichen angehalten wurde. Er muss sich wegen einer Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Die Polizei erinnert daran, dass seit dem 1. März 2026 neue, schwarze Versicherungskennzeichen für das laufende Jahr erforderlich sind.
Info
Scooter-Diebstahl trotz Schloss und App-Sperre; Betrugsversuch durch „Schockanruf“.
